Content-Recycling: Aus einem Text mehrere Formate machen
Ein gut recherchierter Artikel muss nicht nur einmal genutzt werden — mit wenig Zusatzaufwand wird daraus Social-Media-Content, ein Newsletter und mehr.
Der aufwendigste Teil bei gutem Content ist selten das Schreiben selbst, sondern die Recherche und das Durchdenken der Struktur davor. Genau deshalb ist es unwirtschaftlich, einen fundierten Artikel nur einmal zu veröffentlichen und dann zu vergessen.
Wie wir das in der Praxis machen
Aus einem ausführlichen Blogartikel entstehen bei uns typischerweise: drei bis fünf kurze Kernaussagen für Social Media, ein Absatz für den Newsletter mit Link zum vollständigen Artikel, und bei Bedarf eine kompakte Grafik oder Checkliste, die die wichtigsten Punkte zusammenfasst. Der Zusatzaufwand dafür ist gering, verglichen mit der ursprünglichen Recherchearbeit.
Wichtig dabei: Es geht nicht um stumpfes Kopieren, sondern um echte Anpassung an das jeweilige Format. Ein Social-Media-Post braucht eine andere Zuspitzung als ein Newsletter-Absatz. Aber die Grundlage — die eigentliche Substanz des Artikels — muss nur einmal erarbeitet werden. Das ist der eigentliche Hebel von gutem Content-Recycling.